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Riscreen Compliance-Newsletter – Ausgabe KW 33/2026

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Diese Woche steht im Zeichen einer stärkeren Verzahnung von Datenschutz, Cyberresilienz und Künstlicher Intelligenz: Die BfDI fordert neue Ansätze für eine zentralere Verwaltung von Cookie-Einwilligungen, während NIST die National Vulnerability Database auf ein stärker automatisiertes und KI-gestütztes Schwachstellenmanagement ausrichten will. Gleichzeitig konkretisiert das BSI mit der TR-03183 die Vorbereitung auf den Cyber Resilience Act. Auf strategischer Ebene fordert Bitkom zudem höhere Ambitionen bei der deutschen KI-Roadmap. 

Die Entwicklungen zeigen: 

Regulatorische und technische Anforderungen wachsen zunehmend zusammen: Unternehmen müssen Datenschutz, Cyberresilienz und KI-Governance stärker integriert betrachten. 

Inhaltsverzeichnis

1. BfDI: Forderung nach zentraler Einwilligungsverwaltung für Cookies 

Anwendbar für: Website-Betreiber, digitale Dienste, Datenschutz, Marketing, E-Commerce, Compliance 

Relevante Maßnahmen: 

  • Consent-Management auf künftig zentral übermittelte Präferenz- und Einwilligungssignale vorbereiten.
  • Tracking-, Profiling- und Cookie-Prozesse auf technische und rechtliche Anpassungsbedarfe prüfen. 
  • Verantwortlichkeiten und interne Prozesse für mögliche neue Einwilligungsvorgaben frühzeitig festlegen. 

Quelle

2. NIST: Zukunft der National Vulnerability Database und KI-gestütztes Schwachstellenmanagement

Anwendbar für: Unternehmen, Informationssicherheit, IT-Betrieb, Softwareentwicklung, Vulnerability Management, Compliance 

Relevante Maßnahmen: 

  • Vulnerability- und Patchmanagement stärker kontinuierlich und risikobasiert ausrichten. 
  • Abhängigkeiten von NVD-, CVE- und weiteren Schwachstellendaten im eigenen Sicherheitsprozess überprüfen. 
  • Datenqualität und Priorisierungslogiken im Schwachstellenmanagement auf Automatisierungsfähigkeit prüfen. 

Quelle

3. BSI: TR-03183 konkretisiert Cyber-Resilienz-Anforderungen für Hersteller und digitale Produkte

Anwendbar für: Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen, Softwareunternehmen, Produktentwicklung, Informationssicherheit, Product Compliance, Schwachstellenmanagement 

Relevante Maßnahmen: 

  • Entwicklungs- und Sicherheitsprozesse mit TR-03183 und CRA-Anforderungen abgleichen. 
  • Prozesse zur Erstellung und Pflege von SBOMs etablieren oder weiterentwickeln. 
  • Verantwortlichkeiten für Schwachstellenmeldungen, Sicherheitsupdates und Risikobewertungen klar definieren. 

Quelle

4. Bitkom: Stellungnahme zur Hightech-Agenda KI – stärkere Cyberabwehr und „Trustworthy AI“ gefordert

Anwendbar für: Unternehmen mit KI-Einsatz, KI-Entwicklung, Informationssicherheit, Compliance, öffentliche Verwaltung, Technologie- und Innovationsstrategie 

Relevante Maßnahmen: 

  • KI- und Cybersecurity-Strategien stärker miteinander verzahnen. 
  • Anforderungen an Robustheit, Sicherheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit von KI-Systemen definieren. 
  • Einsatzmöglichkeiten KI-gestützter Cyberabwehr und Schwachstellenpriorisierung prüfen. 

Quelle

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Ihr Team von Riscreen 

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